Moderne Bahnhöfe: Barmbek


 

  Barmbek

Update: 21. November 2011

Der Umbau


Bild: Hochbahn.de

Bildergalerien

Bilder Zugang Wiesendamm vor Umbaubeginn im Oktober 2009

Bilder Zugang Fuhlsbüttler Straße vor Umbaubeginn im April 2010


Der Bauablauf

Im August 2009 zeichnete sich ein baldiger Baubeginn ab, als das HVV-Kundenbüro und die Verkaufsschalter in der westlichen Zugangshalle geschlossen wurden. Am selben Tag öffnete ein provisorischer Verkaufsladen in Baucontainern an den Bussteigen. In den folgenden Tagen zog der am Wiesendamm-Ausgang gelegene Bäcker in die ehemaligen HVV-Räume um.


Die noch unangetastete westliche Vorhalle: 
Morgen kommen die Bagger...


Der Wiesendamm-Zugang von 1959

Dann kam der 12. Oktober...


Der Bahnhof Barmbek vor Umbaubeginn...

Update 12. Oktober 2009

Am 12. Oktober begann ein Gartenbaubetrieb mit dem Abholzen von Bäumen und sonstigen Bewuchs am Bahndamm auf der Südseite. Nachdem dies erledigt war, wurde der Wiesendamm-Zugang in der Westvorhalle geschlossen. Hier nun begannen die langwierigen Bauarbeiten.


Ein Gartenbaubetrieb entfernt den Grünbewuchs


Noch ist der Wiesendamm-Zugang offen

Update 13. Oktober 2009

Der Wiesendammzugang wurde gesperrt. Unmittelbar wurde mit dem Abriss des Zugangsbereiches begonnen.
In der Zugangshalle wurde eine weiße Bretterwand gebaut. Der Aufzug ist weiterhin in Betrieb, vermittelt aber nur noch zwischen Zugangshalle und Bahnsteig und nicht mehr zum Wiesendamm.


Sperrung des Wiesendamm-Zugangs (gelb dargestellt die Baubereiche)
Die westliche Vorhalle ist nur vom Busbahnhof aus erreichbar.

Update 20. Oktober 2009

Nachdem der Bahndamm von Grünbewuchs und Bäumen restlos befreit wurde, begann man einen Wall in Form einer Rampe aufzuschütten. Über diese Rampe können LKWs direkt auf das Niveau des Bahndamms fahren. Dies wird nötig, um das Erdreich unter dem Bahnsteig herauszuholen. Entlang des Bahndamms wurden Stahlträger eingerammt. Sie werden benötigt, wenn die Behelfsrampe entfernt wird und der eigentliche Bahndamm gegen Abrutschen gesichert werden muss. 


12. November (Im Bahndamm die Reste des Wiesendamm-Zugangs)

Update 23. November 2009

Über das vergangene Wochenende wurde das Richtungsgleis Dehnhaide unterbrochen und ein etwa 10 Meter langes Gleisstück entfernt. Anschließend wurde unter der Gleistrasse Erdreich entfernt und ein stählernes Stützkorsett eingebaut. Anschließend wurde das Gleis mittels einer Hilfsbrücke wieder montiert, so dass am Montagmorgen der Zugverkehr wieder normal laufen konnte. Schon vor einigen Wochen wurde der Zughalt nach Osten verlegt, so dass der Bahnsteigbereich ab der Treppe bis zum Stellwerk nicht mehr benötigt wird. Dieser Bereich ist seit dem 23. November gesperrt und durch die Grabungsarbeiten ebenfalls stellenweise entfernt.

Update 7. Januar 2010

In den vergangenen Wochen wurde der Bahndamm bis an das Gleis heran abgetragen. Die im November eingerammten Träger dienen nun als Bohlwand gegen das Erdreich des Bahndamms. 


Der Bahndamm ist bis an die Bohlwand abgetragen worden


Unter der Gleishilfsbrücke entsteht der breitere neue Wiesendamm-Zugang

Update 18. Januar 2010
Die Bauarbeiten werden ausgedehnt: In der westlichen Vorhalle wurde die seit 13. Oktober bestehende Bauwand versetzt. So können erste Bereiche der Vorhalle erneuert werden. In diesem Baubereich liegt auch der Aufzug, der bislang zum Ausgang Wiesendamm und zum Bahnsteig führte. Seit Oktober konnte man ihn noch nutzen, um zum Bahnsteig zu gelangen. Wegen der Bauarbeiten ist der Aufzug voraussichtlich für ein Jahr außer Betrieb. Fahrgäste, die auf diesen Aufzug angewiesen sind, werden gebeten, alternative Wege zu nehmen, etwa die U-Bahn zum Borgweg um dann mit dem Gegenzug zu fahren. 


Teile der westlichen Vorhalle sind nun auch gesperrt.

Update 23. März 2010
Die Bauarbeiten gingen seit Januar unablässig weiter. Inzwischen wurde mit den Rohbauarbeiten des neuen Zugangs und der Abschlusswand am südlichen Bahndamm begonnen. Der Leser Sascha Brösel hat Hamburger-Untergrundbahn.de freundlicherweise einige Bilder überlassen, die an dieser Stelle gezeigt werden. Sie zeigen einen schönen Überblick über den derzeitigen Stand der Dinge.

Update 19. April
Seit dem 1. April ist das griechische Restaurant an der Ecke Fuhlsbüttler Straße/Pestalozzistraße geschlossen. Es ist in den Wiesendamm umgezogen. Dieser Umzug war Voraussetzung zur Schaffung des neuen vierten Zugangs zum Bahnhof Barmbek. Er wird von der Pestalozzistraße in den S-Bahnzugang führen und somit den östlichen Zugangsbereich ergänzen. Noch haben die Bauarbeiten nicht begonnen. Hamburger-Untergrundbahn.de hat ein Dokument mit den Bildern des noch gegebenen Zustandes eingefügt:

Bildergalerien

Bilder Zugang Wiesendamm vor Umbaubeginn im Oktober 2009

Bilder Zugang Fuhlsbüttler Straße vor Umbaubeginn im April 2010

Update Anfang Mai

Inzwischen sind die Bauarbeiten unter der Hilfsbrücke abgeschlossen. Die Brücke wurde über ein Wochenende wieder ausgebaut und auf dem neuen Brückenkörper das Gleis in endgültiger Form verlegt.


Das neu verlegte Gleis

Update 18. September
In der Vorhalle an der Fuhlsbüttler Straße haben die Bauarbeiten immer noch nicht begonnen. Das ehemalige griechische Restaurant ist baulich noch vorhanden.

Ganz anders hingegen die Vorhalle Wiesendamm: Dort wurden die Arbeiten inzwischen immer weiter ausgedehnt, und in deren Folge die Halle in der Achse mittig geteilt und gesperrt. Aus diesem Grund sind auch beide Aufzüge geschlossen. Der Aufzug zum Mundsburg-Bahnsteig wurde abgerissen und wird derzeit neu aufgebaut. 


Zugang zum Bahnsteig Richtung Mundsburg


Die Vorhallen-Sperrungen wurden ausgedehnt

Update 8. Dezember
Nach wie vor sind die beiden Aufzüge noch im Bau. Im Vorhallenbereich wurden vor einigen Tagen die Rabitzdecken teilweise entfernt. So tritt die interessante Deckenstruktur zu tage, wie sie einst geschaffen wurde: Im Bereich der beiden Treppenaufgänge zur U-Bahn handelt es sich um eine Kappendecke, wie sie vor dem Ersten Weltkrieg üblich war. Hierbei handelt es sich um sogenannte "Preußische Kappen". Ende der 20er Jahre, als diese Räumlichkeiten entstanden, war diese Deckenform eigentlich nicht mehr üblich. Vom nördlichen U-Bahnaufgang Richtung S-Bahn hingegen ist es eine Betondecke mit Bewehrungsstreben aus der Zeit um 1965. Damals wurde die Zugangshalle in ihren heutigen Abmessungen geschaffen, als der Zugang zum damals entstehenden Bus-ZOB entstand.

Bereits seit einigen Wochen kann man die runde Ziegelwand am südlichen Hallen-Ende sehen. Dies sind die ersten sichtbaren Zeugnisse der neuen Zugangshalle, wie sie sich ab etwa 2013 komplett zeigen wird.


Die alten Deckenverkleidungen wurden entfernt 

Heute zog der Zeitungs- und Tabakshop wieder in die alten Räumlichkeiten. In den letzten Monaten befand sich der Laden in einem Baucontainer am Busbahnhof. Der Laden präsentiert sich nun sehr großzügig und hell und nicht mehr so klein und verwinkelt, wie vor dem Umbau. Mit der Eröffnung zeigen sich erste Ergebnisse des Umbaus, so Teile der neuen Wandflächen und der neue anthrazit-farbene Bodenbelag.


Ein kleiner Teil der neugestalteten Vorhalle wurde fertig
Am Fuhlsbüttler-Straßen-Zugang begannen Fassadensanierungen

Update 1./5. Februar 2011
Beide Aufzüge sind noch außer Betrieb, doch befinden sie sich im fortgeschrittenen Baustadium. Der Bahnsteig Fahrtrichtung Mundsburg ist seit einigen Tagen wieder komplett nutzbar, so dass der Zughalt wieder etwas zurückgezogen wurde. Neuigkeiten gibt es aus der Westvorhalle: Dort wurde ein weiterer renovierter Bereich fertig. Allerdings handelt es sich hierbei nur um einen Durchgang zum Bahnsteig der Züge Richtung Mundsburg. An diesen Gang grenzen einige neue Ladenflächen, die derzeit noch leer stehen. Sie befinden sich exakt an der Stelle, wo vor dem Umbau das HVV-Büro war. Der Neueröffnung dieses Vorhallenbereichs steht die Schließung des alten Teils der Vorhalle gegenüber. Dort haben nun die Modernisierungen begonnen. Die vor kurzem offenen Deckenbereiche werden derzeit wieder neu verkleidet.

Insgesamt scheint der Bauzeitplan etwas zu rutschen, da insbesondere im Bereich des DB-Teils noch keinerlei Bauarbeiten begonnen haben. Nach wie vor sind die Räumlichkeiten des ehemals griechischen Restaurants noch vorhanden, von einem Baubeginn kann dort noch keine Rede sein. Nach dem Zeitplan aus 2009 sollte der Durchbruch der Östlichen Vorhalle zur Pestalozzistraße längst erledigt sein. Wann er entstehen wird, ist derzeit offen. Dies hat Folgen für alle weiteren Bauarbeiten auf der Nordseite: Anfang 2014 sollte der Umbau mit dem Abriss der alten Busanlage abgeschlossen sein, derzeit spricht man von einem Abriss erst 2015 oder 2016 oder noch später.


Neue Bestandteile der Vorhalle, Blickrichtung Wiesendamm


Der neue Zugang am Wiesendamm


Neugestaltete Teile der Vorhalle sind begehbar. Andere Bereiche wurden nun gesperrt

Update 25. Februar 2011
Endlich ist der Wiesendamm-Zugang wieder frei. Für die Besucher des Wochenmarktes und der Behörden an der Poppenhusenstraße gibt es somit wieder einen direkten und kurzen Zugang. Außerdem sind die beiden Aufzüge zu den Bahnsteigen in Betrieb, womit Barmbek wieder barrierefrei erreichbar ist. Die Aufzüge wurden neu gebaut. Nur der neue Wiesendamm-Zugang ist noch nicht barrierefrei. 


Der neue Wiesendamm-Zugang wurde freigegeben

Update 19. August 2011
In der Westvorhalle nähern sich die Bauarbeiten allmählich dem Ende, zumindest auf der U-Bahn-Seite: Die neugestaltete Vorhalle ist seit diesem Tag wieder in voller Größe nutzbar, nachdem die provisorischen Bauwände beseitigt wurden. Ebenso ist man derzeit damit beschäftigt, die Treppenaufgänge mit großformatigen weißen Fliesen zu verblenden. In gleicher Form sind nun auch Teile der Wandbereiche in der neuen Vorhalle verkleidet. Es sind nur noch Restarbeiten in diesem Bereich erforderlich. Weitere Bauarbeiten haben begonnen: Ende Juni begann die Hochbahn die östliche Vorhalle umzubauen. Dort wurden neue Wände gezogen, durch die die Vorhalle etwas kleiner wird. Am 16. August begannen Straßenbauarbeiten in der Pestalozzistraße: Dort wurde das Straßenpflaster entfernt. Offensichtlich beginnen nun auf der Nordseite zum ehemaligen Hertie-Haus hin auch die Straßenbauarbeiten. 

Was passiert eigentlich auf der S-Bahnseite? Offiziell möchte sich die Bahn AG an dem Umbau beteiligen. Gegenteiliges ist offiziell nicht bekannt. Am 25. Mai rückte eine Maler-Kolonne an. In den Folgetagen wurde der westliche Vorhallenbereich, also der Ausgangsbereich zu den Bussen mit grauer Farbe komplett neu gestrichen. Nun stellt sich natürlich die Frage, warum man etwas auf diese Weise renoviert, um anschließend, so wie einst geplant, mit Baggern anzurücken, um die Wände abzureißen? Es hat demnach den Anschein, dass man auf der S-Bahnseite die Umbaupläne massiv zusammengestrichen hat und sich nun mit dem halbherzigen Übermalen der alten Fliesen begnügt.

Schon jetzt nach nur rund zwei Monaten machen die neuen grauen Wände einen recht unansehnlichen Eindruck, aber es sieht nicht danach aus, dass dort noch mehr passieren wird. Traurig, aber wahr! Überhaupt: Das Griechische Restaurant an der Ecke Fuhlsbüttler Straße ist bereits seit einer gefühlten Ewigkeit vertrieben. Angeblich wird dort der neue vierte Ausgang entstehen. Äußerlich aber ist nichts zu erkennen. Auch dort geschieht alles nur in sehr verhaltenem Tempo. 

Insgesamt macht der Bahnhof derzeit einen sehr geteilten Eindruck: Auf der U-Bahnseite entsteht mit großem Aufwand ein moderner Bahnhof, der nun allmählich seiner Bauwände entkleidet wird, auch das Straßenumfeld ist im Umbau begriffen, und auf der S-Bahnseite wird nur das unbedingt Notwendigste getan: Anstatt eines vergleichbaren Komplettumbaus behilft man sich mit einem Eimer Farbe. 
Das kann's doch nicht sein! 


Die neue Westvorhalle auf U-Bahnseite


Der Wiesendamm-Zugang: vorher...


...nachher


Auf der Hochbahnseite wurde der westliche Vorhallenbereich komplett fertig.
Am Wiesendamm entstehen die neun Bushaltebereiche

Update 16. November 2011
In den letzten Wochen entstanden die neuen Bussteig-Überdachungen am Wiesendamm. Anfang November wurden am Wiesendamm gegenüber dem Bahnhof und in der Poppenhusenstraße weitere Bushaltestellen aufgestellt. Es schien klar, dass dies keine endgültigen Haltestellen gemäß der Abschluss-Umbauplanung ist, sondern einen mehr oder weniger provisorischen Charakter haben wird. Am 16. November nun lüftete die Hochbahn das Geheimnis: Ab 21. November werden alle Buslinien in den Wiesendamm verlegt und dort halten. Im Gegenzug wird der alte Busbahnhof komplett stillgelegt. Dies entspricht nicht der Planung der Hochbahn aus 2009. Die Hochbahn möchte es vermeiden, dass sich die Fahrgäste über Zwischenprovisorien an geänderte An- und Abfahrstellen gewöhnen müssen und schafft nun eine mehr oder weniger dauerhafte Ordung am Wiesendamm, die bis Ende 2012 Gültigkeit haben soll. Bis dahin wird der alte Busbahnhof komplett abgerissen und anschließend die neuen Bussteige A, B und C in der Krüsi- und Pestalozzistraße geschaffen. Über die zukünftigen Aufgaben des Bereiches der bisherigen Abfahrtsbereiche ist noch nichts bekannt, da auch das Schicksal des alten Hertie-Gebäudes immer noch offen ist.
Es wird im Wisendamm ab sofort ein ziemliches Busgedränge herrschen. Vor allem, weil fast alle Busse den Kreisel Wiesendamm/Fuhlsbüttler Straße befahren müssen. Die Haltestellen in der Poppenhusenstraße dienen nur der Ankunft der Linien 177 und 277, sowie 166, 213 und den Verstärkern der M23.

Die Abfahrtsbereiche D und E entsprechen mit ihrer Linienbelegung dem endgültigen Zustand. Die Abfahrtsbereiche C und F hingegen sind Provisorien. Jene Linien werden ab Dezember 2012 auf der Nordseite des Bahnhofs in den neuen Abfahrtsbereichen A, B und C abfahren. Am Rande: Interessant wird die Frage, wie der U-Bahn-Ersatzverkehr (U3 -> Kellinghusenstraße) ab Mai kommenden Jahres eingefügt werden soll. 


Die ersten Dachteile am 2. Oktober...


...und am 17. November


Die Situation in Barmbek bis 21. November 2011...
Der komplette Umzug des Busbetriebs an den Wiesendamm steht unmittelbar bevor


...und die Barmbek berührenden Buslinien (ohne Gewähr)
Rot: Buslinien
Violett: Metrobusse


Neue Bushaltebuchten in der Pestalozzistraße sind seit einigen Tagen soweit fertig...


...nun ist nur noch der alte Busbahnhof im Wege.

Update 21. November 2011
Am Abend des 20. November entstanden die nachfolgenden Aufnahmen. Der Nachtbusverkehr wurde in dieser Nacht noch über die alte Anlage geführt, somit ging die neue Anlage am Wiesendamm in den frühen Morgenstunden des 21. November in Betrieb.


Nur noch wenige Stunden an diesem Sonntag-Abend verlassen Busse diese Anlage


Auf der anderen Seite des Bahnhofs hingegen wartet die neue Busanlage auf die ersten Busse


Der alte Busbahnhof ist komplett stillgelegt, alle Busse halten jetzt im Wiesendamm


Zurück zum Bahnhofs-Dokument


Die Planungen (Stand 2009)

Seit 2002 gibt es ernstgemeinte Pläne zum kompletten Umbau der Station Barmbek, verbunden mit einer umfassenden Aufwertung des Umfeldes. Da dies keine Umbaumaßnahme der Hochbahn allein ist, sondern die Stadt und die Deutsche Bahn in diese Aufgabe eingebunden sind, mussten die Pläne und ihre baulichen Abfolgen miteinander koordiniert werden. Das Ergebnis ist ein Bauablauf, der in acht Schritte erfolgen soll, so dass Teile des Bahnhofs auch während des Umbaus uneingeschränkt weiter genutzt werden können.


Grundriss des Bahnhofs vor Beginn der Baumaßnahmen

Der Ablauf ist folgender:

Erster Abschnitt: Ab Oktober 2009 soll der Wiesendammzugang in der westlichen Unterführung umgebaut werden. Dies ist mit einer deutlichen Verbreiterung des Zugangs verbunden. Gleichzeitig werden Teile dieser westlichen Unterführung komplett umgestaltet. Von hier aus erreichen die Fahrgäste künftig die Busse, die Richtung Uhlenhorst und Barmbek-Süd fahren werden. Umgekehrt werden hier die Busse aus Richtung Bramfeld, Steilshoop und Wandsbek/Dulsberg ankommen. Die entsprechenden Bussteige am Wiesendamm aber sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt entstehen. So lange bleibt busbetrieblich alles beim Alten. Diese Maßnahme als 1. Bauphase wird von der Hochbahn durchgeführt.


Der Wiesendamm-Zugang wird erneuert

Zweiter Abschnitt: Im März 2010 wird man mit den Bauarbeiten an den neuen Bussteigen am Wiesendamm beginnen. Hier entstehen moderne Haltebuchten sowie ein breiter großzügiger Fußgängerbereich nebst der hochmodernen Überdachung. Dies entsteht im Zusammenwirken zwischen Hochbahn und der Stadt.

Dritter Abschnitt: Ebenfalls im März 2010 wird die Deutsche Bahn damit beginnen, einen neuen Durchbruch zu schaffen, der vom östlichen Vorhallenbereich bei der S-Bahntreppe zur Pestalozzistraße führen wird. Dies wird ein vollkommen neuer Zugang zum Bahnhof darstellen.


Vor dem Wiesendammzugang entsteht ein Teil der Busumsteigeanlage, die S-Bahn bekommt einen neuen Zugang

Im September 2010 rechnet man damit, dass die neuen Bussteige am Wiesendamm zu ersten Hälfte fertig sein werden. Allerdings können sie noch nicht genutzt werden, da der Wiesendamm-Zugang zum Bahnhof zu dieser Zeit noch geschlossen sein wird.

Vierter Abschnitt: Im November 2010 möchte die Hochbahn mit der umfassenden Neugestaltung der östlichen Vorhalle beginnen. Sie zeigt sich seit Mitte der 70er Jahre in kräftigen Grüntönen. Zu diesem Zeitpunkt soll der durch die Deutsche Bahn geschaffene Durchbruch zur Pestalozzistraße fertig sein, so dass der Ostausgang trotz Bauarbeiten durch die Hochbahn weiterhin nutzbar sein wird.


Nun beginnt Die Hochbahn in der Ostvorhalle

Fünfter Abschnitt: Im Mai 2011 wird die Hochbahn zusammen mit der Stadt die neuen Bussteige am Wiesendamm bis zur Fuhlsbüttler Straße ergänzen.


Am Wiesendamm entsteht ein weiterer Teil der Busumsteigeanlage

Sechster Abschnitt: Im Juni 2011 hofft man, dass die westliche Vorhalle auf der U-Bahnseite fertig sein wird. Zugleich soll der rundum erneuerte Zugang am Wiesendamm eröffnet werden. Gleichzeitig wird die Deutsche Bahn mit der Umgestaltung des Hauptzuganges zum alten Busbahnhof beginnen. Hier ist ein umfassender Eingriff in die Baulichkeiten erforderlich, um den neuen Zugang einzupassen.

Im Juli 2011 sollen die neuen Bussteige am Wiesendamm fertig gestellt und in Betrieb genommen werden. Nun wird es zu einer Neuordnung des Buslinienverkehrs kommen. Wie oben schon geschrieben wird nun der westwärtige Busverkehr an den Wiesendamm verlegt und vom alten Busbahnhof abgezogen.


Vieles ist nun schon fertig

Im April 2012 wird auch die S-Bahnseite der Westvorhalle fertig werden, so dass der Umbau im Bahnhofsinneren nun allmählich zum Abschluss kommen wird.

Siebenter Abschnitt: Im Januar 2013 wird die Hochbahn zusammen mit der Stadt mit dem Bau der Bus-Ankunft- und Abfahrtbereiche an der Krüsi- und Pestalozzistraße beginnen. Zu diesem Zeitpunkt wird der alte Busbahnhof, zumindest die heutigen Abfahrtbereiche als Ankunft- und Abfahrtbereiche für den ostwärtigen Verkehr dienen.


Nun entsteht der neue Bussteig auch auf der Nordseite

Im Dezember 2013 sollen die neuen Bussteige an der Krüsi- und Pestalozzistraße fertig sein. Nun kann der alte Busbahnhof endgültig stillgelegt werden. Der Umbau des Bahnhofs Barmbek kommt nun zum Abschluss.


Das Projekt ist abgeschlossen, nun kann der alte Busbahnhof weg.

Achter Abschnitt: Nachdem die Busse alle von den neuen Bussteigen abfahren und dort auch ankommen, kann nun mit dem Abriss der alten Bussteige begonnen werden.

Was wird aus Hertie?
Das dann frei werdende Gelände des Busbahnhofs kann nach seinem Abriss einer neuen Nutzung zugeführt werden. Ursprünglich war die Schaffung einer Fußgängerzone zwischen einem Geschäftsneubau auf dem bisherigen P+R-Platz und dem bestehenden Hertie-Warenhaus vorgesehen, doch Hertie hat leider am 31. August 2009 seine Pforten für immer geschlossen. Bislang ist noch unklar, was aus dem leerstehenden Warenhaus werden soll. In jedem Fall ist eine kostenaufwändige Renovierung für eine Neunutzung nötig, so dass die Frage im Raum steht, ob ein Abriss und Neubau nicht sinnvoller ist. Ganz zu schweigen von der Frage, wer das Gebäude nutzen soll. Über neue Nutzungskonzepte des Gebäudes ist bislang nichts bekannt. Zweifelsohne bietet sich die Nutzung als Warenhausstandort weiterhin an, da die Örtlichkeit zwischen Bahnhof und der Fuhle, Barmbeks Haupteinkaufsstraße, sehr zentral gelegen ist. 

...soweit die Planung.

Im August 2009 zeichnete sich ab, dass nun der Bahnhofs-Umbau bald beginnen würde: In der westlichen Halle befand sich ein Zeitkarten-Schalter sowie ein an den Monatsenden zusätzlich geöffneter kleiner Laden, wo man ebenfalls Monatskarten bekommen kann. Diese Einrichtungen wurden geschlossen und zogen in einen provisorischen Baucontainer, der sich bei den Bussteigen befindet. Ende September schloss der schräg gegenüber liegende Bäcker seine Filiale und zog in die Räumlichkeiten des HVV-Büros um.

Hamburger-Untergrundbahn.de wird Sie auf dem Laufenden halten.